Insbesondere im Herbst und Winter auftretende
Temperaturumkehrschicht der Atmosphäre. Bei windschwachem Hochdruckwetter kühlen sich die bodennahen
Luftschichten in den langen Nächten stark ab. Und weil kalte
Luft schwerer ist, als warme
Luft, sammelt sich diese Kaltluft in Mulden, Senken und Flußtälern, wo sich dann häufig
Nebel bildet. Schafft es die Sonne tagsüber nicht mehr, diese
Kaltluftseen ausreichend zu erwärmen, so löst sich der
Nebel mitunter tagelang nicht mehr auf. Gleichzeitig ist es auf den Bergen häufig sonnig und mild, denn die leichtere, weil wärmere Höhenluft liegt nun wie ein Kochtopfdeckel über der kalten
Nebelluft. Eine ausgeprägte Inversionswetterlage wird erst mit Annäherung von Schlechtwettergebieten aufgelöst, weil der dann stärkere
Wind dann die beiden unterschiedlichen
Luftschichten durchmischt und so den
Nebel auflöst.