Der
Luftdruck nimmt mit der Höhe ab. Während auf den sogenannten
Bodenwetterkarten der gemessene
Luftdruck als
Isobaren (Linien gleichen
Luftdrucks) eingezeichnet ist, werden in der Atmosphäre Isohypsen (Linien gleicher Höhe) angezeigt, bei denen der
Luftdruck stets den gleichen Wert hat. Nehmen wir mal das sogenannte 850
hPa-Niveau. An jedem Punkt der Karte werden 850 hpa gemessen, die angezeigten Linien geben die Höhe an, in welcher dieser Wert jeweils gemessen wird. Es gibt mehrere klassische Niveaus: 850h Pa, 700
hPa, 500
hPa, 300
hPa, 200
hPa und 100
hPa. Als Schichtdicke bezeichnet man die Höhendifferenz zwischen zwei
Luftdruckniveaus. Beispiel: 850
hPa in 1500m Höhe, 500
hPa in 5500m Höhe. Die Schichtdicke zwischen diesen beiden Niveaus beträgt also 4000m. Und noch eine Faustregel: Je größer die Schichtdicke ist, desto wärmer ist es zugleich in der Atmosphäre - je kleiner sie ist, umso kälter ist dieselbe. In hochreichender Kaltluft werden meist nur geringe Schichtdicken angetroffen - in stabilen Hochs sind die Schichtdicken in der Regel sehr groß.